Messgerät - Elektrotechnik - Bild 778
I C E Milano - Italien
I C E – Milano – Italien. Bild 778
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Beschreibung:
Durch seine praktische Handhabung, seine vielseitige Verwendungsmöglichkeit und seine geringen Abmessungen wesentlich kleiner als die vorhergehenden Modelle 630 B und 680 B, wird dieses Universal Messinstrument zu ihrem unzertrennlichen Begleiter bei ihrer Arbeit in der Elektronik, Radiotechnik und Elektronik werden.
Eine besonders wesentliche Verbesserung im Modell 680 C ist der eingebaute, patentierte, Überlastungsschutz., der durch einen statischen Begrenzer das eigentliche Messinstrument und den Messgleichrichter gegen zufällige Überlastung schützt.
Die Tausendfache Überlastbarkeit ( max. 2500 V ) bietet für alle üblichen Betriebsfälle eine mehr als ausreichende Sicherheit, daher kann das Messgerät 680 C auch Technikern mit geringer Erfahrung in der Messtechnik in die Hand gegeben werden.
Reparaturen des Mikroamperemeters und des Messgleichrichters werden durch diese Schutzeinrichtung überflüssig, längere Überlastungen können nur einzelne Messwiderstände beschädigen, die bei allen ICE – Vertriebsstellen vorrätig sind, wenig kosten und selbst ausgewechselt werden können, so dass keine Behinderung der eigenen Arbeit durch lange Reparaturzeiten eintritt.
Die weiteren Vorzüge des Supertesters 680 C sind:
a. Vollsicht Messinstrument aus glasklarem, stoßfestem Kunststoff, bei dem die Gesamtbreite des Instruments für die Skalenteilung benutzt werden kann, ohne den Betrachtungswinkel einzuschränken. Das übliche undurchsichtige Bakelit – Einfassung und das leicht zerbrechliche Deckglas konnte damit entfallen.
b. Spezialschaltung zur Kompensation von Temperatureinflüssen.
c. Stoß geschütztes Messwerk mit patentierter elastischer Lagerung.
d. Hohe Empfindlichkeit: 20 000 Ω / V bei Gleichspannung, 4000 Ω/V bei Wechselspannung.
e. 45 Messbereiche.
f. Widerstandsmessungen bis 10 MΩ mit der eingebauten 3 Volt – Stabbatterie, bis 100 MΩ
mit Hilfe der Netz – Wechselspannung ( 125… 220 V/50 Hz ).
g. Die Werte von Frequenz, Kapazitäts - , Blindwiderstands – und dB – Messungen sind direkt auf der Skala abzulesen.
h. Geringes Gewicht: Nur 318 Gramm mit Batterie.
i. Trotz verkleinerter Abmessungen konnte die gleiche Skalenbogenlänge wie bei den Modellen 630 B und 680 B beibehalten werden.
k. Das Fehlen eines Drehschalters bietet große Betriebssicherheit durch die Unmöglichkeit mechanischer Schäden am Schalter, verhindert ungenaue Messungen durch Übergangs – Widerstände an den Kontakten nach längerem Gebrauch und verringert die Möglichkeit von Fehlern beim Übergang auf einen anderen Messbereich.
Der Regler für die Einstellung des Nullpunkts bei Widerstands, Kapazitäts und Frequenz – Messungen sitzt gut zugänglich auf der Frontplatte des Messgerätes, sodass er auch bedient werden kann, wenn das Modell 680 C in der mitgelieferten Tragetasche betrieben wird.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-1
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Messung von Gleichspannung:
Stecken Sie die schwarze Prüfschnur ( negativer Anschluss ) in die mit „ V / A „ weiß beschriftete Messbuchse ein, den Winkelstecker mit der roten Prüfschnur ( positiver Anschluss ) in eine der weiß beschrifteten Messbuchsen ( 100 mV =, 2 V =, 10 V =, 50 V =, 200 V =, 500 V =, 1000 V = ). Beide Stecker müssen bis zum Anschlag in die Messbuchsen stecken, da sie teilweise Schaltkontakte in Inneren des Gerätes zu Betätigen haben.
Wenn die Größe der zu messenden Spannung unbekannt oder zweifelhaft ist, sollte stets mit dem höchsten Messbereich begonnen werde, um eine mögliche Überlastung des Messinstruments auszuschließen. Erst nach Feststellung der ungefähren Spannungsgröße durch die erste Ablesung wird der Stecker der roten Prüfschnur in die Messbuchse des passenden Messbereichs gesteckt und das genaue Messergebnis abgelesen.
Alle Gleichspannungs – Messwerte sind auf den schwarzen Skalenbögen, die an beiden Enden mit „ V / mA „ bezeichnet sind, abzulesen.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.

Durch Anstecken des, als Sonderzubehör erhältlichen, Hochspannungstastkopfes ICE Modell 18 und die 1000 V – Messbuchse ( dafür ist die rote Prüfschnur zu entfernen ), wird der Messbereich auf 0 …. 25 000 Volt erweitert. Damit kann die Anodenspannung von Fernsehbildröhren oder Kathodenstrahlröhren gemessen werden. Der Messwert wird auf der Skala
0 … 250 abgelesen und der abgelesene Wert mit 100 multipliziert, um das Messergebnis zu erhalten.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-2
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Wechselspannungsmessungen:
Stecken Sie den Winkelstecker der schwarzen Prüfschnur in die mit „ V – рF „ rot bezeichnete Messbuchse, den Winkelstecker der roten Prüfschnur in die rot bezeichnete Buchse des gewünschten Bereichs ( 2 V, 10 V, 50 V, 250 V, 1000 V, 2500 V ).
Für die Messungen im Bereich 0 …. 2 V ist die rote Prüfschnur in die Buchse „ 200 µA – 2 V „ zu stecken. Wenn die Größe der zu messenden Spannung unbekannt oder zweifelhaft ist, sollte stets mit dem höchsten Messbereich begonnen werden, um eine mögliche Überlastung des Instruments durch zu hohe Spannung zu verhindern. Erst nach Feststellung der ungefähren Spannungsgröße kann der passende Bereich durch Umstecken der roten Prüfschnur gewählt werden, in dem dann auch eine genaue Ablesung des Messwertes erfolgt.
Bei Messung hoher Wechselspannung ( in den Bereichen 0 … 1000 V und 0 …. 2500 V ) ist mit größter Vorsicht vorzugehen. Jede Möglichkeit eines äußerst gefährlichen Elektrischen Schlages muss ausgeschaltet werden. Daher sind die Prüfschnüre nur an ein stromloses Gerät anzuklemmen ( auf die Prüfspitzen sind dafür Krokodilklemmen aufzusetzen ) und die Prüfschnüre sind so anzuordnen, dass sie auf einer Isolier – Unterlage liegen, ohne in die Nähe anderer Leitungen oder des eigenen Körpers zu kommen. Erst dann ist das untersuchte Gerät eizuschalten und, nach Ablesung des Messwerts, wieder auszuschalten.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.

Alle Wechselspannungs – Messwerte werden auf den rot gezeichneten Skalenbögen, die mit „ V - ~ „ bezeichnet sind, abgelesen. In den einzelnen Messbereichen gilt folgende Eichung:
Wie das nachfolgende Schaltbild des Wechselspannungs – Messkreises zeigt, benutzt der Supertester 680 C, wie alle bekannten amerikanischen Universalinstrumente, eine Gleichrichterschaltung, bei der nur eine Halbwelle zur Messung herangezogen wird. Durch diese Schaltung kann neben der normalen Wechselspannungs – Messung auch eine Kontrolle der Symmetrie beider Halbwellen einer Wechselspannung erfolgen.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-3
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Gleichstrom - Messungen:
Achtung ! Zur Messung von Gleichströmen muss das Instrument stets in Serie mit dem Verbraucher liegen, niemals parallel, wie bei Spannungsmessungen, da sonst die niederohmigen Messwiderstände sofort zerstört werden. Unter Beachtung dieser Anschluss Vorschrift stecken Sie den Winkelstecker der schwarzen Prüfschnur ( negativer Pol ) in die weiß beschriftete Messbuchse „ V – A „ und den Winkelstecker der roten Prüfschnur ( positiver Pol ) in eine der weiß beschrifteten Messbuchsen 50 µA, 500 µA, 5 mA, 50 mA, 500 mA, 5 A. Beide Winkelstecker müssen bis zum Anschlag in den Messbuchsen stecken.
Bei Gleichstrom – Messungen ist es besonders wichtig, bei Unklarheiten über die Größe des Stromes stets mit dem höchsten Messbereich zu beginnen, um die Messwiderstände vor Beschädigung zu schützen. Erst nach Feststellung des ungefähren Stromwertes wird durch Umstecken der roten Prüfschnur der passende Bereich gewählt und das Messergebnis abgelesen.
Der Spannungsabfall in den Gleichstrom – Messbereichen ist:
50 µA = 100 mV
5 mA = 317,5 mV
500 µA = 294 mV
50mA, 500 mA und 5 Amp. = 320 mV
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-4
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Wechselstrom - Messungen:
Wechselströme bis zu 200 µA können ohne Zusatzgerät gemessen werden. Dazu wird der Stecker einer Prüfschnur in die Buchse „ V – рF „ , der Stecker der anderen Prüfschnur in die Buchse „ 100 mV – 200 µA „ gesteckt. Wie bei allen Strom – Messungen, so ist auch bei dieser Messung das Messgerät in Serie zum Verbraucher zu schalten.
Der Stromwert wird auf der roten Skalenteilung 0 …. 10 abgelesen. Der Ablesewert ergibt, nach Multiplikation mit 20, den gesuchten Messwert.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.

Über 200 µA liegende Wechselströme können nur mit Hilfe des Stromwandlers ICE Modell 616 gemessen werden, der mit einer speziellen Bedienungsanleitung geliefert wird. Durch das Vorschalten dieses Sromwandlers vor den Supertester 680 C stehen folgende Wechselstrom – Messbereiche zur Verfügung:
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-5
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Widerstandsmessungen mit Gleichstrom ( 1 Ω … 10 MΩ ):
Achtung ! Vor dem Beginn jeder Widerstandsmessung sollte man sich überzeugen, dass an den Messpunkten keine Spannung liegt, denn der Widerstands – Messteil des Supertesters 680 C kann durch fremde Gleich oder Wechselspannungen beschädigt werden. Nachdem die Spannungslosigkeit der Messpunkte festgestellt wurde, stecken Sie den Winkelstecker der roten Prüfschnur in die unteren Buchsen mir der Bezeichnung „ Ω „ , den Winkelstecker der schwarzen Prüfschnur in eine der darüberliegenden Messbuchsen Ω x 1, Ω x 10, Ω x 100, Ω x 1000, entsprechend dem gewünschten Messbereich.
Bringen Sie beide Prüfspitzen in Kontakt miteinander und regeln Sie am Drehknopf „ REG „ ( Spannungsregler ) bis der Instrumentenzeiger auf dem „ Nullpunkt „ der Ω - Skala, d.h. auf Vollausschlag steht. Dann ist der unbekannte Widerstand zwischen die Prüfspitzen zu legen und der Widerstandswert auf der Ω - Skala abzulesen.
Die Skaleneichung gilt nur für den Bereich Ω x 1 ohne Umrechnung, während im Bereich Ω x 10 eine Null, im Bereich Ω x 100 zwei Nullen und im Bereich Ω x 1000 drei Nullen zum Anzeigewert zu addieren sind, um den wirklichen Widerstandswert zu erhalten.
Für möglichst genaue Messungen sollte beim Übergang auf einen anderen Messbereich ( z.B. von Ω x 1 auf Ω x 100 ) der Nullpunkt neu eingestellt werden, wie oben beschrieben.
Wenn auch in der Endstellung des Reglers „ REG „ sich der Nullpunkt nicht mehr -einstellen lässt, dann ist die Batterie erschöpft und muss ausgewechselt werden, wie im Abschnitt „ Wartung und Pflege „ beschrieben.
Sobald der Widerstands – Messwert abgelesen wurde, sollten die Prüfspitzen von den Messpunkten entfernt werden, um die Batterie nicht unnötig zu belasten und die Gefahr der Berührung spannungsführender Teile auszuschalten.
Da bei bestimmten Widerstandsmessungen ein festgelegter Strom nicht überschritten werden darf, sind nachfolgend die Stromwerte im Messbereich Ω x 1 aufgeführt:
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.

Im Messbereich Ω x 10 sind die genannten Werte durch 10, im Bereich Ω x 100 durch 100 und im Bereich Ω x 100 durch 1000 zu dividieren. Die angegebenen Werte wurden bei einer Batteriespannung von genau 3 Volt ermittelt. Durch Abweichung von diesem Spannungswert verändern sich die Stromwerte proportional.
Die Angaben der Stromwerte ist für verschiedene spezielle Anwendungen, wie z.b. die Messung des Innenwiderstandes eines Messinstrumentes oder Relais, bezw. Die Messung von empfindlichen Röhren oder Lämpchen – Heizfäden, wesentlich, damit eine Überlastung und Beschädigung durch den Messstrom des Ohmmeters vermieden wird.
Bei der Messung von Dioden , Gleichrichtern und Elektrolyt – Kondensatoren ist zu beachten, dass die Messbuchsen „ Ω „ positiv und die Messbuchsen Ω x 1, Ω x 10 u.s.w, negativ sind.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-6
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Widerstandsmessungen kleinerer Widerstände( 0,1 … 30 Ω ) mit Gleichspannung
Der Supertester 680 C bietet auch die Möglichkeit, sehr kleine Widerstände mit beachtlicher Genauigkeit zu messen.
Die nachstehende Vergleichsskala bezogen auf die Teilung 0 …. 50 V – mA = zeigt den Bereichsumfang.

Der Skalen – Mittelwert in diesem Bereich beträgt nur 5 Ω und damit 1/10 des Normalbereichs Ω x 1.
Zur Messung in diesem Bereich ist zunächst eine Verbindung zwischen den Buchsen „ Ω „ und „ Ω x 1 „ herzustellen. Dazu wird zweckmäßigerweise ein Kupferdraht mit 2 mm Durchmesser benutzt, der in seiner ganzen Länge auf der Frontplatte aufliegt und dessen blanke Enden etwa 15 mm tief in den Buchsen stecken müssen, um die inneren Umschaltkontakte betätigen zu können. Die Stecker der beiden Prüfschnüre werden in die beiden Steckbuchsen gesteckt, die zusätzlich mit „ Low Ω „ bezeichnet sind.
Der Zeiger ist auf Vollausschlag ( Zahl 50 ) einzustellen und nach Verbindung der Prüfspitzen mit den Enden des unbekannten Widerstandes, der Anzeigewert ( 0 … 50 ) auf der schwarzen Skala 0 … 50 abzulesen.
Der Anzeigewert ( z. b. Zahl 30 ) dient zur Entnahme des zugehörigen Widerstandswert ( z. b. 8 Ω ) auf der oben gezeigten Vergleichsskala.
Bei dieser Möglichkeit zur Messung sehr kleiner Widerstände muss auch der Widerstand der Prüfschnüre berücksichtigt werden, der bei allen anderen Messarten bedeutungslos ist. Die Eigenwiderstände der Prüfleitungen liegen in Serie mit dem unbekannten Widerstand und vergrößern das Messergebnis.
Wie die Vergleichsskala im Bild 11 zeigt, fällt der Nullpunkt der Widerstandsskala nicht mit dem Nullpunkt der Teilung 0 … 50 zusammen. Dieser Unterschied entspricht dem Widerstand der Messschaltung und der Prüfschnüre. Für möglichst genaue Messungen sollte der Zeiger in Nullstellung auf 0,5 ( d. h. auf den Nullstrisch der Vergleichs – Widerstandsskala ) mit der Mechanischen Nullpunkschraube eingestellt werden.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.
Vereinfachte Darstellung der Messschaltung zum Messen von Widerständen mit Gleichspannung.
Messgerät 680 C mit gesteckter Messbrücke von Ω und Ω x 1 sowie die Prüfschnüre in den Buchsen Low Ω gesteckt. Der Zeiger ist auf Vollausschlag ( Zahl 50 ) einzustellen.
Nach Verbinden der Prüfspitzen mit den Enden des unbekannten Widerstandes, der Anzeigewert ( 0 … 50 ) auf der schwarzen Skala 0 … 50 abzulesen. Der Anzeigewert ( z. b. Zahl 10 ) dient zur Entnahme des zugehörigen Widerstandswert ( z. b. 1 Ω ) auf der oben gezeigten Vergleichsskala.
I C E – Milano – Italien. Bild 778-7
Herstellungsjahr: ca. 1962
Bezeichnung: Supertester Modell 680 C
Widerstandsmessungen mit Wechselspannung ( 100 kΩ … 100 MΩ )
Achtung ! Vor dem Beginn von Widerstandsmessungen mit Wechselspannung ist der Netzstecker des zu untersuchenden Gerätes aus der Steckdose zu entfernen und eine etwa vorhandene Erdleitung aufzutrennen. Wird diese Maßnahme unterlassen, kann ein Kurzschluss der Netzspannung über den Gleichrichter und die Messwiderstände erfolgen, der diese Teile sofort zerstört.
Zur Messung größerer Widerstände reicht die Spannung der eingebauten Batterie nicht aus. Deshalb wird für den Widerstandsbereich Ω x 10 000 die Netzspannung ( 125 …. 220 V ) 50 Hz. ) als Speisespannung benutzt. Die Netzspannung ist an die Buchsen -RETE, die an der linken Schmalseite des Instrument Gehäuses liegen, anzuschließen, wobei durch gute und ausreichende Isolation der Anschlussteile jede Berührungsgefahr ausgeschaltet werden muss. Dann ist der Drehknopf „ REG „ in die linke Endstellung zu drehen. Stecken Sie den Winkelstecker einer Prüfschnur in die mit „ V – pF , Ω x 10 000 „ bezeichnete Messbuchse. Den Winkelstecker der anderen Prüfschnur stecken Sie in die mit „ Hz – pF x 1 - Ω x 10 000 „ bezeichnete Buchse. Bringen Sie beide Prüfspitzen miteinander in Kontakt und regeln Sie mit dem Drehknopf „ REG „ den Instrumentenzeidger auf den Nullpunkt der Ω - Skala, d. h. auf Vollausschlag, ein. Dann ist der unbekannte Widerstand zwischen die Prüfspitzen zu legen und der Widerstandswert auf der Ω - Skala abzulesen, der nach Anhängen von vier Nullen das Messergebnis darstellt.
Beschreibung und Details aus Original Unterlagen von 1962 – ICE – Milano Italien entnommen.











