Messgerät - Elektrotechnik - Bild 775


AEG - Allgemeine - Elektricitäts - Gesellschaft - Berlin


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AEG – Allgemein – Elekticitäts - Gesellschaft.     Bild 775   

 

Herstellungsjahr:        ca. 1965

 

Bezeichnung:                Leistungsfaktor – Messzange Ind. / Kap. AC - Wechselstrom.                 

 

Beschreibung:              Das gezeigte Gerät ist ein Leistungsfaktor – Messgerät, genauer gesagt ein tragbares Zangenmessgerät zur Bestimmung des Leistungsfaktors ( cos φ ).


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Es misst den Leistungsfaktor, also das Verhältnis zwischen:

Wirkleistung ( P ) und

Scheinleistung ( S )  

Die Formel:  cos φ = P / S.

Dieser Wert zeigt, wie effizient elektrische Energie genutzt wird.

 

 

Cos φ ≈ 1  =  sehr effizient ( z.B. rein ohmsche Last wie Heizungen ).

Cos φ ≈ > 1 = Blindleistung vorhanden ( z. B. Motoren, Transformatoren ).

 

Funktionsweise:

 

Die Zange ( Oberer teil ) wird um einen stromführenden Leiter  gelegt und misst den Strom.

Die Messleitungen ( rechts )   messen die Spannungen.

 

Beschreibung und Details selbst erstellt, sowie mit Wikipedia.


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Technische Daten:

Cos φ   ist der direkt ablesbarer Leistungsfaktor

Bereich  0,5 … 1 … 0,5

Links steht „ ind. „ ( induktiv ).

Rechts „ cap. „ ( kapazitiv ).

Strom ( Zange ) 15 – 1500 Ampere AC

Spannung 150 – 600 Volt AC

Frequenz ~ 50 Hz.

Großer Drehknopf Phasen- / Nullabgleich

Kleiner Knopf rechts Drehfeldrichtung bei Drehstrom.

 


AEG – Allgemein – Elekticitäts - Gesellschaft.     Bild 775-1   

 

Herstellungsjahr:        ca. 1965

 

Bezeichnung:                Leistungsfaktor – Messzange Ind. / Kap. AC - Wechselstrom.                 

 

Beschreibung:              Das gezeigte Gerät ist ein Leistungsfaktor – Messgerät, genauer gesagt ein tragbares Zangenmessgerät zur Bestimmung des Leistungsfaktors ( cos φ ).

 

Bedeutung:

 

In Stromversorgungseinrichtungen wird zur Vermeidung von Übertragungsverlusten ein möglichst hoher Leistungsfaktor angestrebt. Im Idealfall  beträgt er genau " 1 ", praktisch aber nur etwa 0,95   ( induktiv ).

 

Bei Motorenanlagen mit Asynchronmaschinen besteht die Gefahr der Selbsterregung, wenn die Blindleistung vollständig kompensiert wird.

 

Außerdem würde ein kapazitiver Leistungsfaktor zu Überspannungen an Isolation von Leitungen und elektrischen Verbrauchern führen.

 

Energieversorgungsunternehmen schreiben für ihre Kunden häufig einen Leistungsfaktor von mindestend 0,9 vor.

 

Wird dieser Wert unterschritten, wird die bezogene Blindarbeit gesondert in Rechnung gestellt. Zur Erhöhung des Leistungsfaktors dienen Anlagen zur Blindleistungskompensation. Auch Photovoltaikanlagen müssen seit dem 1 Januar 2012 in Deutschland in der Lage sein, je nach Anlagegröße einen cos φ zwischen 0,9 oder 0,95 untererregt bis überregt fahren zu können, um je nach Anforderung des Netzbetreibers die lokale Netzspannung zu stabilisieren.

 

Für Privathaushalte spielt das jedoch keine Rolle. In Privathaushalte tendiert der Leistungsfaktor dazu kapazitiv zu sein, jedoch nicht induktiv.

 

Beschreibung und Details selbst erstellt, sowie mit Wikipedi