Siemens & Halske - Berlin


ZB Telefonapparat Modell W 48 standart schwarz von Siemens & Halske Berlin. Fertigung  1958
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Siemens & Halske – Berlin                                         Bild 354

 

Herstellungsjahr:     1958

 

Bezeichnung:              Tischfernsprecher W 48 mit Wählscheibe , schwarz.

 

Beschreibung:            Ab etwa 1950 produzierten fast alle westdeutschen Telefonhersteller den

                                         W 48 in  Lizenz für die Deutsche Bundespost, die das Gerät gegen eine

                                         Gebühr zur Nutzung  überließ.

 

So wie die äußere Form bleibt auch das technische Innenleben des W 48 über die Jahre nahezu unverändert. Zwischen den einzelnen Herstellern gab es nur minimale Unterschiede in der Ausführung.

 

In der Regel sind die Ziffern auf der Trägerscheibe der schwarzen Modelle weiß, auf den elfenbeinfarbenen Modellen grün.

 


Grundplatte vom ZB Telefonapparat W 48 von Siemens & Halske - Berlin 1958
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Wie bei den Vorgängermodellen Modell 36 und W 38 wurden beim W 48 die Elektrischen und Mechanischen Bauteile auf einer Metallgrundplatte montiert und mit gebundenen Kabelbäumen verdrahtet. Im Laufe der Zeit ersetzte man den Zweispulenwecker durch eine preiswerter zu produzierende einspulige Variante.

 


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Beim ZB-Betrieb befindet sich die Spannungsquelle zur Speisung des Mikrofons an einer zentralen Stelle, im Allgemeinen in der Vermittlungseinrichtung. Beim Sprechen fließt in der Leitung ein mit Sprechwechselstrom überlagerter Gleichstrom. Der Sprechwechselstrom wird induktiv auf den Hörerstromkreis übertragen.

 

Bei der ZB-Sprechstellenschaltung liegt das Mikrofon der Sprechstelle (Telefonapparat) in der Leitung. Der Fernhörer ist in einem besonderen Stromkreis induktiv, mittels Übertrager, an die Leitung gekoppelt.

 

 Mit Einführung des Selbstwählverkehrs wurde eine Erweiterung der ZB-Sprechstellenschaltung erforderlich. Die W-Sprechstellenschaltung unterscheidet sich von der ZB-Sprechstellenschaltung dadurch, dass in den Telefonapparaten ein Bauteil zum Wählen (Nummernschalter, Tastenwahlblock) eingebaut ist. Die Herstellung der gewünschten Verbindung erfolgt nicht mehr per Handvermittlung, sondern durch eine Vermittlungseinrichtung. Die ursprüngliche Grundschaltung für ZB-Betrieb ändert sich nicht, es kommt lediglich das Wählbauteil hinzu.

 

Techn. Beschreibung und Schaltungen sind von Wikipedia