Monacor GmbH & Co. - KG - Bremen


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Fa. Monacor International GmbH & Co. KG / Bremen       Bild 393

 

 Herstellungsjahr:       1980

    

Bezeichnung:                 Transistor – Grid – Dip – Meter Modell LDM - 815

 

Beschreibung:               Dieses Grid – Dip – Meter mit Transistorbestückung und

                                            Batteriebetrieb ist ein universelles Messgerät zur schnellen

                                            Überprüfung von Schwingkreisen und sonstigen Bauteilen in

                                            Empfängern und Sendern, sowie von Antennen. Es ist im Bereich

                                            von 1,5 – 250 MHz verwendbar und ist durch besonders schlanke                                                          Spulen, Einhandbedienung und großer Skala besonders praxisgerecht.

 

Bedienung:

Aus der Vielzahl der Möglichkeiten eines Grid – Dip – Meters sind die wichtigsten aufgeführt.

 

1.  Als Grid – Dip – Meter.                                                                                                                                  Der gewünschte Frequenzbereich wird durch Einstecken der passenden Spule ausgewählt und das Gerät durch Drehen des Sens. – Reglers eingeschaltet. Dieser Regler wird soweit aufgedreht, dass ein Ausschlag von ca. 0,8

( d.h. dreiviertel vom Vollausschlag ) vorhanden ist, wobei der Funktionsschiebeschalter in Stellung OSC stehen muss. Wird nun die Steckspule des nunmehr schwingenden Oszillators im Grid – Dip – Meter in die Nähe der Spule eines zu untersuchenden Schwingkreises gebracht und dabei die Skala verdreht, dann ergibt sich eine Verringerung des Instrumentenausschlages ( ein Dip ), wenn die Frequenz des Grid – Dip – Meters mit der des Schwingkreises übereinstimmt. Wenn der Dip gefunden ist, dann ist bei loser Kopplung die Frequenz geringfügig nachzudrehen und abzulesen. Damit ist dann die Resonanzfrequenz des zu untersuchenden Kreises gefunden.

 

 

Text und Techn. Daten von Originalbeschreibung von 1980


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Im Bild sind drei verschiedene Möglichkeiten zur Ankopplung an einen Schwingkreis gezeigt.     

Es folgen zwei Möglichkeiten zur Ankopplung an eine Antenne, um deren Resonanzfrequenzen zu ermitteln,   sowie die Möglichkeiten , die elektrische Länge von Koaxkabeln zu ermitteln.   ( und aus dem Unterschied von elektrischer zu mechanischer Länge auch den Verkürzungsfaktor ). 

 

                     


Fa. Monacor International GmbH & Co. KG / Bremen     Bild 393-1

 

 Herstellungsjahr:       1980 

  

Bezeichnung:                Transistor – Grid – Dip – Meter Modell LDM – 815

 

Beschreibung:              Dieses Grid – Dip – Meter mit Transistorbestückung und

                                           Batteriebetrieb ist ein universelles Messgerät zur schnellen

                                           Überprüfung von Schwingkreisen und sonstigen Bauteilen in

                                           Empfängern und Sendern, sowie von Antennen. Es ist im Bereich

                                           von 1,5 – 250 MHz verwendbar und ist durch besonders schlanke                                                         Spulen, Einhandbedienung und großer Skala besonders praxisgerecht.

 

2. Als Absorptionsfrequenzmesser:

Bei dieser Methode ist das Drid Dip- Meter durch komplettes Zurückdrehen des Empfindlichkeitsreglers auszuschalten. Wird in diesem Zustand das Grid Dip – Meter an einen Schwingkreis, der  Schwing-ener-gie  liefert    ( also z.B. der Kreis eines schwingenden Oszillators oder eines eingeschalteten Senders ) mit Hilfe der passenden Steckspule und richtiger Frequenzabstimmung angekoppelt, so wird die im Grid Dip – Meter eingekoppelte Energie mit einer Diode gleichgerichtet und am Messwerk angezeigt. Die Stellung des Funktionsschiebeschalters ist hierbei ohne Belang. In den Abbildungen wird zunächst die Ankopplung an einen Transistor – Oszillator gezeigt, dann die an einen Senderausgang. Wird an das Instrument eine Antenne wie rechts unten gezeigt angekoppelt, so ist es auch zur Untersuchung einer Senderantenne als Feldstärkegerät geeignet.

 

Text und Techn. Daten von Originalbeschreibung von 1980


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Schaltbeispiele zur Absorptions - Frequenzmessungen.


3. Zur Kapazitätsmessung:

 

Wird ein Kondensator mit genau bekanntem Wert mit einer zu messenden unbekannten Spule zu einem Schwingkreis zusammengeschaltet und die Resonanzfrequenz mit dem Grid Dip – Meter ermittelt, so kann die unbekannte Induktivität nach folgender Formel berechnet werden. Wird als Standardkondensator einer mit 100 pF verwendet, dann ergeben sich aus dem Frequenzbereich des Grid Dip – Meters Spulenwerte zwischen 113 µH und 0,004 µH.

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4. Zur Induktivitätsmessung:

Andererseits kann bei bekannter Induktivität und unbekanntem Kondensator dessen Wert bei bekannter Resonanzfrequenz nach der gleichen Formel, errechnet werden.

 

Um als bekannte Induktivitäten gegebenenfalls auch die Steckspulen des Grid Dip – Meters verwenden zu können, sind deren genaue Werte nachfolgend angegeben:

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Fa. Monacor International GmbH & Co. KG / Bremen     Bild 393-1

 

 Herstellungsjahr:       1980 

  

Bezeichnung:                Transistor – Grid – Dip – Meter Modell LDM – 815

 

Beschreibung:              Dieses Grid – Dip – Meter mit Transistorbestückung und

                                           Batteriebetrieb ist ein universelles Messgerät zur schnellen

                                           Überprüfung von Schwingkreisen und sonstigen Bauteilen in

                                           Empfängern und Sendern, sowie von Antennen. Es ist im Bereich

                                           von 1,5 – 250 MHz verwendbar und ist durch besonders schlanke                                                         Spulen, Einhandbedienung und großer Skala besonders praxisgerecht.

 

Text und Techn. Daten von Originalbeschreibung von 1980


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