Heathkit  St. Joseph - Michigan USA


Heathkit Michigan USA  NF Millivolt Meter IM 38
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Heathkit St. Joseph Michigan USA                           Bild 267

 

Herstellungsjahr:          Bausatz von 1969

 

Bezeichnung:                   NF – Millivoltmeter IM 38

 

Beschreibung:                Das Heathkit – NF Millivoltmeter Modell IM 38 wurde speziell für

                                              die Messung von Effektivspannungen im Ton und

                                              Trägerfrequenzbereich von 10 Hz bis 1 MHz entwickelt. Insgesamt

                                               stehen zehn durch einen Drehumschalter wählbare

                                               Spannungsbereiche zur Verfügung, wobei der Skalenwert im

                                               niedrigsten Bereich 0,01 Volt ( 10 mVolt ), im obersten Bereich

                                               300 Volt beträgt. Für Verstärkungs und andere Messungen ist

                                                jeder dieser zehn Spannungsbereiche außerdem noch in Dezibel

                                                ( dB ) geeicht.

 

Die hohe Eingangsimpedanz von 10 MΩ ermöglicht genaue Messungen auch an hochempfindlichen Schaltkreisen, ohne dass diese dabei nennenswert belastet werden.

Obwohl das NF – Millivoltmeter IM 38 in erster Linie für die wiederkehrende Messung von Wechselspannungen im NF  und HF Bereich beim Service von Rundfunk, Phono und Fernsehgeräten gedacht ist, lässt es sich wegen der hohen Ansprechempfindlichkeit seines Messinstrumentes auch hervorragend als Aussteuerungsmesser  ( UV – Meter ) in Tonstudios oder beim Mitschneiden von Schallaufzeichnungen von hoher Qualität verwenden.

 

Anwendungsbeispiel:

 

Das Millivoltmeter IM 38 eignet sich hervorragend zur schnellen und genauen Messung von Wechselspannungen wie Tonfrequenz, Heiz, Netzbrummen und Rauschspannungen sowie zu Messungen der Verstärkung und der Ausgangsleistung von NF Geräten. Die Skala für die Spannungsbereiche ist in Effektivspannungswerten ( Veff ) geeicht, die 70,7 % der Spitzenspannungswerte entsprechen. Die Umrechnung von Effektiv und Spitzenspannungen ist recht einfach. Der abgelesene Effektivwert wird lediglich mit 2,83 multipliziert und ergibt so den Spitzenwert.

 

Techn. Daten aus Original Baumappe von 1969