Verschiedene - Batterien


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Batterien von Verschiedenen Herstellen.                Bild 301

 

 

 Herstellungsjahr:         von 1950 bis 1985

  

Bezeichnung:                  Taschenlampen Batterien flach mit 4,5 Volt Spannung.

 

Beschreibung:                Die Zink-Kohle-Zelle oder Zink-Kohle-Element,

                                              umgangssprachlich oft auch als  Zink-Kohle-Batterie oder

                                              Zink-Kohle-Trockenbatterie bezeichnet, ist als  galvanisches

Element ein chemischer Energiespeicher zur Abgabe von  elektrischer Energie. Die Zink-Kohle-Zelle ist eine Variante aus der Familie der Zink-Braunstein-Zellen und

stellt eine Weiterentwicklung des historischen Leclanché-Elementes dar.

 

Volta:                                        Made in Polen.

 

Herstellungsjahr 1959, Gehäuse und Isolierung aus fester Pappe. Spannung durch vier zusammengeschalteter 1,5 Volt Zellen zu einer Batterie von 4,5 Volt.

 

Philips:                                   Made in Belgien.

 

Herstellungsjahr 1980, Gehäuse ist aus einem durchgehenden PVC Material und daher sehr auslaufsicher……

 

Hellesens:                             Made in Dänemark.

 

Herstellungsjahr 1985, Gehäuse ist aus einem durchgehenden nach oben offenen PFC Material. Die Oberseite ist durch eine Papierplatte zugänglich zu den einzelnen 1,5 Volt Zellen.

 

Batterie Bulgaria:             Made in Bulgarien.

 

Herstellungsjahr 1977, Gehäuse ist aus einer feste Papierisolierung und daher nicht auslaufsicher.  Die Oberseite ist durch eine Papierplatte zugänglich zu den einzelnen 1,5 Volt Zellen.

 

Pertrix:                                  Made in Germania.

 

Herstellungsjahr 1952, Gehäuse ist aus einer festen Papierisolierung und daher nicht auslaufsicher.  Die Oberseite ist durch eine Papierplatte zugänglich zu den einzelnen 1,5 Volt Zellen.

 

Texte aus Lucien F. Trüb, Paul Rüetschi – Springerverlag 1998     ISBN Nr. 3-540-62997-1.  und Wikipedia


Batterien von Verschiedenen Herstellen.                 Bild 301

 

 Herstellungsjahr:         von 1950 bis 1985  

 

Bezeichnung:                  Taschenlampen Batterien flach mit 4,5 Volt Spannung.

 

Allgemeines

 

Die Zink-Kohle-Zelle zählt zu den Primärelementen, da sie, anders als Akkumulatoren, nicht wieder aufladbar ist. Sie war bis in die 1970er Jahre in verschiedenen Baugrößen weit verbreitet, ist aber mittlerweile durch die weitaus leistungsfähigeren (geringere Selbstentladung) und betriebssicheren (Auslaufsicherheit) Alkali-Mangan-Zellen Großteiles verdrängt worden.

Die Zelle liefert eine Spannung  von etwa 1,5  Volt. Durch Anordnung mehrerer Zellen in einem gemeinsamen Gehäuse in  Reiheschaltung zu einer  Batterie kann die verfügbare Klemmenspannung erhöht werden. Gebräuchlich sind noch Typen mit 4,5 V (3R12, „Flachbatterie“), 6 V (4R25, „Laternenbatterie“) oder 9 V (6F22, „9-Volt-Blockbatterie“).

 

Aufbau

 

Das Zink-Kohle-Element besteht aus einer zu einem Becher geformten Zinkelektrode (negativer Pol) und Mangandioxidpulver (Braunstein) als positivem Pol sowie einem zentrischen Stab aus gepresster Kohle (Graphit) und metallischer Kappe als elektrische Zuleitung. Als Elektrolyt wird eine 20-prozentige Ammonium Chlorid Lösung eingesetzt. Der elektrische Verbraucher wird zwischen die beiden Elektroden geschaltet.

Der Zink-Becher, der den Elektrolyten und den „Braunstein“ umschließt, ist bei entladenen Batterien nahezu aufgebraucht. Frühe Produkte besaßen als äußere Ummantelung lediglich eine Papphülse. Diese saugte austretendes Elektrolyt nur teilweise auf. Eine gewickelte Metall-Ummantelung kann die mechanische Stabilität der Zelle sowie durch eine Kunststoff-Folie unter dem Metall-Mantel die Auslaufsicherheit der Zelle erhöhen. Der Graphitstift in der Mitte der Braunsteinummantelung wurde als Plus-Außenkontakt der Zelle zur besseren Kontaktierung etwas herausgezogen und mit einer Metallkappe versehen. Zink-Kohle-Zelle im Schnitt

 


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Texte aus Lucien F. Trüb, Paul Rüetschi – Springerverlag 1998     ISBN Nr. 3-540-62997-1.  und Wikipedia