Unbekannte Hersteller


Unbekannter Hersteller  Zungen Frequenz Messgerät zum Einbau in Schalttafeln
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Unbekannter   Hersteller.                                                                                            Bild 277

 

Herstellungsjahr:           ca. 1970

 

Bezeichnung:                   Zungenfrequenz Messgerät für Schalttafel – Einbau für 50 Hz      

                                        Beschreibung Ein Zungenfrequenzmesser ist ein

                                               elektromechanisches Messgerät zur  Bestimmung der Frequenz

                                               einer Wechselspannung. Er unterscheidet sich durch  seine

                                               Funktionsweise ( mehrere Biegeschwinger, die jeweils einzeln in

                                               Resonanz  geraten ) und dadurch eingeschränkten Messbereich

                                               von anderen digitalen und analogen Frequenzmessern.  

                            

Funktionsweise:

 

Ein Zungenfrequenzmesser arbeitet nach einem Ausschlagmessverfahren. Zur Anzeige dient ein Eisenblech - Kamm, dessen Zinken durch unterschiedliche Längen auf Eigenfrequenzen der doppelten zumessenden Frequenz abgestimmt sind.

Darüber ist ein Elektromagnet angebracht, der von der zu messenden Wechselspannung angesteuert wird und dadurch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt.

Die von der Polarität des Magnetfeldes unabhängige periodische Magnetkraft regt die Zungen zum Schwingen an, wobei die Auslenkung bei der Zinke am größten ist, bei der Resonanz auftritt.

 

Durch eine Skala kann die zugehörige Frequenz abgelesen werden.

Sind zwei benachbarte Zinken stark ausgelenkt, muss die dazwischenliegende korrekte Frequenz abgeschätzt werden.

 

Einsatz:

 

Zungenfrequenzmesser werden üblicherweise zur Bestimmung der Toleranz der Netzfrequenz oder anderer niederfrequenter Spannung eingesetzt, da sie meist nur einen kleinen Frequenzbereich anzeigen können. Je nach Frequenz und mögliche Abweichung ist ihr Messbereich beispielsweise für Netzfrequenz 50 Hz bzw. 60 Hz ±2 – 6 Hz.

Im Vergleich zu Zeigerfrequenzmessern erreichen sie meist eine höhere Genauigkeit und Auflösung und können in diesem Bereich auch besser abgelesen werden.

 

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