Siemens & Halske - Berlin


Spannband Galvanometer von Siemens & Halske Berlin ca. 1901
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Das Galvanometer, bekannt nach dem italienischem Arzt und Forscher Luigi  Galvani  1737 – 1789  ist ein hochempfindliches Instrument zur Messung ( bzw.  zum Nachweis ) kleiner elektrischer Ströme. Es wurde erstmals 1882 von   J.A.d`Arsonval entworfen und ist auch unter dem Namen Galvanoskop bekannt.


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Schematischer Aufbau eines Galvanometers nach Weston, wie es in Drehspulmesswerken zur Strommessung verwendet wird – schräge Sicht auf Rahmenspule und ihre Drehachse.



Siemens & Halske  Berlin                                  Bild 377-1 , 377-2

 

Herstellungsjahr:         ca. 1901 

  

Bezeichnung:                  Spannband - Galvanometer für Gleichstrom bis 180 m Volt.

  

Beschreibung:                Das Galvanometer, bekannt nach dem italienischem Arzt und

                                             Forscher Luigi Galvani  1737 – 1789  ist ein hochempfindliches

                                             Instrument zur Messung ( bzw.  zum Nachweis ) kleiner elektrischer

                                             Ströme. Es wurde erstmals 1882 von  J.A.d`Arsonval entworfen

                                             und ist auch unter dem Namen Galvanoskop bekannt.

                                                      

Das Galvanometer wurde nach der Restauration mit einem neuen Spannband versehen. Das Gehäuse aus Kirschbaum Holz sowie das Messinggehäuse wurden gründlich überholt. Der Zusatzwiderstand von 265 Ohm musste neu hergestellt werden. Die interne Verdrahtung ist komplett erneuert.

                 

Das Messbereich ist 180 m Volt oder 6,0 µ Ampere bei einem Innenwiderstand von 284 Ohm. Auf der Unterseite befinden sich drei verstellbare Messing spitzen zur exakten vertikalen Einstellung mittels Libelle auf der Vorderseite.

 

Beim Drehspulgalvanometer befindet sich eine drehbar gelagerte Spule, „ Drehspule „ im Inneren eines Magnetfeldes, das von einem starken Permanentmagneten  ( häufig ein Hufeisenmagnet ) erzeugt wird. Fließt ein Elektrischer Gleichstrom durch die Windungen der Spule im Magnetfeld, so verursacht die „ Lorentzkraft „  eine Drehung der Spule.

 

Die Lorentzkraft ist die Kraft, die eine Ladung in einem magnetischen oder elektrischen Feld erfährt. Ein Magnetfeld übt dabei Kraft auf bewegte Ladungen aus, während ein elektrisches Feld auf bewegte und unbewegte Ladungen gleichermaßen wirkt. Sie ist nach dem niederländischen Mathematiker und Physiker Hendrik Anton Lorentz benannt.

 

Dieser Effekt ist umso stärker, je mehr Windungen die Spule besitzt. Ein Zeiger, der an der Drehspule angebracht ist, bewegt sich dabei über eine Skala und erlaubt das bequeme Ablesen der Auslenkung und damit der Stärke des elektrischen Stromes durch die Galvanometerspule.

 

Technische Daten und Bilder sowie Text von Wikipedia u. H & B Ffm.


Spannband Galvanometer von Siemens & Halske Berlin ca. 1901
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Spannband Galvanometer von Siemens & Halske Berlin ca. 1901
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